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Zwei schwere Schicksalsschläge stellen das Leben einer vierköpfigen Familie auf den Kopf. Der Berufswunsch des älteren Sohnes lässt sich nur durch zusätzliche finanzielle Unterstützung verwirklichen. Eine Geschichte, die illustriert, wie die AusKult Stiftung ganz konkret helfen kann.
Leandro war fünfjährig, als seine Eltern beschlossen, nach Brasilien auszuwandern, in die Heimat seines Vaters. Leandro war am Boden zerstört, als er erfuhr, dass er all seine Freundschaften aus dem Kindergarten und der Nachbarschaft verlieren würde. Seine Mutter ist Schweizerin, und so waren Leandro und sein kleiner Bruder Rafael perfekt zweisprachig aufgewachsen. Das erleichterte es ihnen sehr, sich in der Heimat ihres Vaters zurechtzufinden.
In Passa Quatro, einem kleinen Städtchen in den Bergen, baute sein Vater ein eigenes Geschäft als Möbelschreiner auf. Die vierköpfige Familie fühlte sich bald wohl in ihrer neuen Heimat, bis das Schicksal zuschlug. Leandros Bruder erkrankte an Leukämie und musste viele bange Wochen und Monate im Krankenhaus verbringen und immer wieder Chemotherapien über sich ergehen lassen. Leandro, mittlerweile zehn Jahre alt, belastete die schwere Erkrankung seines Bruders sehr, viele Stunden verbrachte er an Rafaels Krankenhausbett und beobachtete dabei die aufopferungsvolle Arbeit des Pflegepersonals und der Ärztinnen und Ärzte. Da entstand sein Wunsch, eines Tages selbst Arzt zu werden, um seinen Mitmenschen helfen zu können.
Glücklicherweise erholte sich Rafael vollständig von seiner schweren Erkrankung, aber zwei Jahre später schlug das Schicksal erneut zu: Der Vater der beiden Knaben verlor bei einem Autounfall sein Leben. Leandros Mutter konnte das Geschäft ihres verunglückten Ehemannes nicht weiterführen, und so musste sie mit ihren beiden Söhnen schweren Herzens wieder zurück in die Schweiz gehen.
Leandro integrierte sich überraschend schnell in seiner alten Heimat, besuchte die Sekundarschule und schaffte es ans Gymnasium. Nie hatte er sein Ziel Medizinstudium aus den Augen verloren, aber die finanzielle Situation der Familie war schwierig. Seine Mutter konnte ihren Söhnen nur das Nötigste bieten, ein teures Medizinstudium schien ausser Reichweite zu sein, sogar mit einem staatlichen Stipendium oder einem Bildungsdarlehen. Da stiess Leandro im Internet auf die AusKult Stiftung, die unter anderem auch finanzielle Unterstützung bei der Ausbildung von Jugendlichen oder jungen Erwachsenen in Aussicht stellte.
Leandros Mutter reichte bei der AusKult Stiftung ein Gesuch für finanzielle Unterstützung beim Medizinstudium ihres älteren Sohnes ein. Nach genauer Prüfung der eingereichten Unterlagen erklärte sich der Stiftungsrat bereit, Leandros Studiengelder an der Universität zu übernehmen und ihn beim Kauf eines neuen Laptops und von Büchern zu unterstützen, die er für sein Studium benötigte. Nun befindet sich Leandro bereits im dritten Jahr seines Medizinstudiums. Er weiss, dass er das ohne die Unterstützung durch die AusKult Stiftung niemals geschafft hätte!
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