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Die Geschichte von Anina schildert den schwierigen Weg einer jungen Frau, die mit ihrem Berufswunsch in eine völlig neue Welt eintaucht. Die finanzielle Hilfe durch die AusKult Stiftung ermöglicht manchmal auch das schier Undenkbare.
Anina wuchs als jüngstes von fünf Kindern auf einem abgelegenen Bauernhof im voralpinen Simmental (Kanton Bern) auf. Der Hof wurde schon vor längerer Zeit auf biologische Produktion und Selbstversorgung umgestellt. Die Familie lebte glücklich in ihrer kleinen Welt, im Einklang mit der Natur. Die Kinder besuchten die Primarschule im rund drei Kilometer entfernten Dorf, den Schulweg mussten sie im Sommer und im Winter zu Fuss absolvieren. Die Sekundarschule in der nächstgelegenen kleinen Stadt erreichten sie mit dem Bus.
Anina fühlte sich zwar wohler auf dem Bauernhof als in der Schule, aber sie beendete die Primarschule und wechselte an die Sekundarschule. Dort wurde sie von mehreren Lehrpersonen unterrichtet, und schon bald entwickelte sich ein spezielles Vertrauensverhältnis zu derjenigen Lehrerin, die sie in Bildnerischem Gestalten unterrichtete. Einige Male ging die Klasse auf Exkursion, beispielsweise an die Kunstausstellung «Art en plein air» im Val de Travers oder ins Kunstmuseum Bern. Bei diesem Besuch machte die Klasse die Bekanntschaft einer Fachfrau, die Gemälde und andere Kunstwerke aus früherer Zeit professionell restauriert. Anina war fasziniert von der Vielfalt, die hinter dieser Arbeit steckt. Es braucht handwerkliches Geschick, ein gutes Auge auch fürs kleinste Detail und – laut Aussage der Fachfrau – zunehmend auch digitales Know-how für das immer wichtiger werdende wissenschaftliche Arbeiten.
Während ihrer Zeit an der Sekundarschule gab es immer wieder Informationsveranstaltungen zur bevorstehenden Berufswahl. Anina orientierte sich auch über andere mögliche Ausbildungen, aber immer wieder kam sie auf die Ausbildung zur Restauratorin zurück.
Aber wie sollte sie ihre Eltern von ihrer Wahl überzeugen, denn sie hatte einen langen und beschwerlichen Weg vor sich? Für das Studium an einer Fachhochschule brauchte sie einen Maturitätsabschluss. Noch nie hatte jemand in ihrer Familie eine Mittelschule besucht, und die finanziellen Möglichkeiten der Bauernfamilie waren sehr beschränkt.
Da machte ihre BG-Lehrerin Anina auf die AusKult Stiftung aufmerksam und ermunterte sie, dort um finanzielle Unterstützung nachzusuchen. Das schriftlich eingereichte Gesuch der Eltern weckte das Interesse des Stiftungsrats, der in einem persönlichen Gespräch Aninas Berufswunsch sorgfältig abklärte. Diese Begegnung führte dazu, dass Anina an der Mittelschule bis zur Maturität finanziell durch die AusKult Stiftung unterstützt wurde.
Mittlerweile hat Anina ihr Studium in Konservierung und Restaurierung an der Hochschule der Künste in Bern aufgenommen und hat in einem Praktikum schon erste Erfahrungen in ihrer zukünftigen Arbeit gesammelt. Sie wird weiterhin unterstützt durch die AusKult Stiftung auf ihrem Weg ins Kunstmuseum!
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